In einer der schockierendsten und unverfrorensten Manifestationen des modernen Terrors hat das islamische Regime – diesmal nicht im Geheimen, sondern ganz offen – eine Kampagne namens „Blutpakt“ (Ahd-e Khun) gestartet. Ziel dieser „Volkskampagne“ ist es, eine Belohnung in Höhe von über 18 Millionen US-Dollar für die Ermordung zweier politischer Persönlichkeiten, Donald Trump und Benjamin Netanjahu, auszusetzen.
Dieser Schritt stellt nicht nur eine direkte Bedrohung für die internationale Sicherheit dar, sondern offenbart in aller Deutlichkeit den ideologisch-religiös motivierten Terrorapparat der Islamischen Republik Iran, der systematisch Gewalt als Instrument politischer Macht einsetzt – und dies nun auch öffentlich feiert.
Terror als außenpolitisches Instrument
Seit Jahrzehnten nutzt die Islamische Republik den religiösen Vorwand zur physischen Ausschaltung von Oppositionellen – im In- wie im Ausland. Von den Serienmorden an Intellektuellen im Iran bis hin zu gezielten Attentaten in Europa (z. B. Shapur Bakhtiar in Paris oder Abdulrahman Ghassemlou in Wien): Der islamische Staat operiert wie eine transnationale Terrororganisation. Doch diesmal ist die Maske endgültig gefallen – der Terror wird offiziell, öffentlich und organisiert ausgerufen.
Die Kampagne „Blutpakt“ ist in ihrem Wesen ein terroristischer Akt, der sich nur noch mit dschihadistischer oder faschistischer Ideologie vergleichen lässt. In keiner modernen Rechtsordnung, in keiner Religion und keinem ethischen System ist das Ausloben von Kopfgeldern auf politische Gegner gerechtfertigt. Es ist ein Akt staatlich geförderten Mordaufrufs.
Fatwas als Tötungsbefehl – Religion als Waffe
Die Berufung auf religiöse Fatwas, um diese Mordaufrufe zu legitimieren, unterstreicht, wie tief Gewalt im politischen Islamismus der Islamischen Republik verankert ist. Eine sogenannte „Republik“, die anstelle von Gesetzen und Gerichten auf die Todesurteile religiöser Autoritäten zurückgreift, ist kein Rechtsstaat – sie ist eine theokratische Gewaltmaschine. Die Logik ist identisch mit jener von Al-Qaida, Taliban und IS.
„Volkskampagne“ oder staatlich gelenkter Terror?
Der Begriff „spontane Volkskampagne“ ist eine durchsichtige Lüge. In einem repressiven System wie dem Irans ist keine politische Initiative ohne Genehmigung der Geheimdienste möglich. Diese Kampagne wurde mit Sicherheit vom IRGC (Revolutionsgarde), staatlichen Medien, Klerikern der Linie des Obersten Führers und Sicherheitsorganen organisiert und finanziert. Diese Bewegung ist nichts Spontanes – sie ist systematischer Terrorismus unter staatlicher Regie.
Wessen Geld? Wessen Prioritäten?
Während Millionen Iraner in Armut leben, die Inflation explodiert und das Land wirtschaftlich kollabiert, wird eine Millionenprämie für Mordzahlungen bereitgestellt. Die Botschaft ist klar: Der Staat verwendet seine Ressourcen nicht für das Wohl der Bevölkerung, sondern zur Inszenierung von religiös verbrämtem Racheterror. Die „Blutpakt“-Kampagne ist ein Hohn auf jede Form von Gerechtigkeit und Menschlichkeit.
„Blutpakt“ ist nicht etwa ein Zeichen von Stärke oder Widerstand – sondern ein offenes Eingeständnis der islamischen Führung im Iran, dass sie nicht durch Recht, sondern durch Gewalt und Einschüchterung herrschen will. Dieses Regime spricht nicht die Sprache der Diplomatie, sondern die Sprache des Mordes.
Die Islamische Republik zeigt mit dieser Kampagne nicht nur ihr wahres Gesicht, sondern schreibt ein weiteres düsteres Kapitel in der Geschichte des religiös verbrämten Staats-Terrors. Für die Menschen im Iran bedeutet dies nichts als weiteres Leid, Isolation und Repression – für die Weltgemeinschaft ist es ein klarer Weckruf.