Amir Mohammad Khosh Eghbal, der im November 2022 als Soldat der Luftwaffe der iranischen Armee diente, wurde zunächst vom „Informationsschutz der Luftwaffe“ verhaftet. Seine Festnahme erfolgte, nachdem ein Soldat ihn angezeigt hatte, weil er Fotos von „Unruhen“ auf seinem Handy besaß.
Anklagepunkte:
- Beteiligung am Mord an Arman Ali-Verdi
- Beteiligung an schweren Körperverletzungen mit nicht tödlichem Ausgang
- Störung der öffentlichen Ordnung, Ruhe und Sicherheit
Während seiner Inhaftierung im Informationsschutz der Luftwaffe wurde Amir Mohammad Khosh Eghbal schweren Folterungen ausgesetzt, um ein Geständnis bezüglich seiner angeblichen Beteiligung am Mord an Arman Ali-Verdi zu erzwingen.
Später wurde Amir Mohammad an andere Behörden, darunter die Teheraner Kriminalpolizei, übergeben. Die Folter und Misshandlungen, denen er in der Kriminalpolizei ausgesetzt war, waren so schwer, dass er versuchte, Selbstmord zu begehen, aber aufgrund der Bedingungen und Beschränkungen konnte er dies nicht durchführen.
Nach monatelanger Haft wurde er im Februar 2023 gegen Kaution freigelassen. Doch im November 2024, ohne klare Begründung, wurde er erneut von den neuen Richtern des Falls verhaftet und wieder ins Gefängnis gebracht.
Todesurteile gegen politische Gefangene in Iran